Dezember 13, 2021

Ring of Fire Trinkspiel

Es macht zwar Spaß, neue Dinnerparty-Spiele* zu lernen, aber manchmal gibt es nur ein Spiel, das passt: das Ring of Fire Trinkspiel (auf Deutsch = Feuerring).

Das Ziel des Spiels ist klar definiert: Besoffen zu werden!

Das Spiel ist zuverlässig, es ist schnell und macht Dich garantiert besoffen. Mit Verantwortung natürlich. Wie auch beim Zocken. Logisch, oder? 😉

Das einzige Problem: Manchmal wird es ziemlich schwer, sich an alle Regeln zu erinnern, wenn man bedenkt, dass es 13 verschiedene gibt, und Du wahrscheinlich schon ein oder zwei Gläschen hattest, bevor es losgeht.

Von der 2 bis zum Ass, das musst Du wissen (Spielregeln)

Ein hohes Glas wird in die Mitte des Tisches gestellt und von den verdeckten Karten in einem großen Kreis umgeben. Dies ist der "Feuerring".

Die Spieler ziehen abwechselnd eine Karte vom Stapel und achten darauf, den Kreis nicht zu durchbrechen. Denn jede Karte muss mindestens eine andere berühren, die im Kreis übrig ist.

Wer den Kreis durchbricht, muss saufen.

Für jede Karte, die Du ziehst, gibt es eine bestimmte Regel:

  • 2 - Du, der Spieler, der die Karte gezogen hat, wählt jemanden zum Trinken aus.
  • 3 - Ich, der Spieler, der die Karte gezogen hat, trinkt.
  • 4 - Alle, die sich dem weiblichen Geschlecht zuordnen, müssen trinken.
  • 5 - Thumbmaster (auf Deutsch = Daumenmeister und geht auch mit dem Mittelfinger ;-). Der Spieler, der die Karte gezogen hat, muss seinen Daumen zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den Tisch legen. Wer zuletzt den Daumen auf den Tisch legt, muss trinken.

Genau an diesem Punkt entstehen in der Regel die ersten Querelen. Und wer hier schon bockt, sollte lieber die "Reise nach Jerusalem" spielen, das Ringspiel mit den Stühlen. 😉

  • 6 - Alle, die sich dem männlichen Geschlecht zuordnen, müssen trinken. 
  • 7 - Himmel - der Spieler, der die Karte gezogen hat, muss zum Himmel zeigen (zu einem beliebigen Zeitpunkt, bevor die nächste 7 gezogen wird). Die letzte Person, die zum Himmel zeigt, muss trinken.
  • 8 - Kameraden - wer diese Karte zieht, wählt einen Saufkumpel aus, der jedes Mal trinken muss, wenn er trinkt.
  • 9 - Reime - der Kartenzieher sagt ein Wort, und der Reihe nach (im Uhrzeigersinn natürlich) muss jeder Mitsäufer einen Reim zu diesem Wort finden. Zum Beispiel: Trinken - Hinken - Stinken - u.s.w.). Wer es vermasselt, muss saufen.
  • 10 - Kategorien - ist eigentlich das Gleiche wie Reimen, nur mit Kategorien, z. B. Hunde - Autos - Alkoholarten - etc. Es geht wieder im Kreis herum, und jeder muss ein Wort aus dieser Kategorie sagen. Beispiel: Kategorie Hunde: Pudel - Dackel - Mops - u.s.w.
  • Bube - Mach selbst eine Regel. Der Spieler, der die Karte gezogen hat, stellt eine neue Regel auf (z. B. "Alle müssen ab jetzt mit der linken Hand trinken" oder "Keiner darf den anderen mehr beim Vornamen nennen) und jeder, der die Regel während des Rests des Spiels zu irgendeinem Zeitpunkt bricht, muss trinken.

Zwischenbemerkung: Jetzt zum Beispiel, wo alle bereits intellektuell extrem gefordert sind, könnte der Spieler mit der 7 zum Himmel zeigen (wenn er noch kann) und damit ein Chaos verursachen.

Während der eine beim Himmelzeig rückwärts vom Stuhl fällt, legt der andere seinen Mittelfinger auf den Tisch... oder auch nicht. Hängt davon ab, wie einer drauf ist, und welche Saufkondition er mitbringt.

Manche müssen auch gar nicht saufen und machen trotzdem alles falsch. Die Mischung macht's - in jedem Sinne des Wortes. 😉

  • Dame - Fragemeister. Du wirst zum Fragemeister, und wenn jemand eine von Dir gestellte Frage falsch beantwortet, muss er trinken.
  • König - Wer diese Karte zieht, muss etwas von seinem Getränk in das Glas in der Mitte gießen. Wer den letzten König zieht, muss das Glas austrinken.
  • Ass - Wasserfall. Beginnend mit dem Spieler, der die Karte gezogen hat, trinkt jeder Spieler kontinuierlich sein Getränk und darf erst aufhören, wenn die Person zu seiner Rechten aufgehört hat zu trinken.

Je nach Kartenspiel (mit 32 oder 52 Karten) gibt es mehr oder weniger Regeln.

Bei all den Regeln aber bitte immer locker bleiben. Du & Dein Saufspielteam könnt die Anleitung natürlich individuell ändern oder anpassen.

Es gibt etliche "Fachpublikationen", die Dir im 'Feuerring' weiterhelfen.

Klicker Dich einfach auf Google durch. Außer Wikipedia und mit 'mehr Herz' bei der Sache sind zum Beispiel:

Das Spielteam besteht übrigens idealerweise aus 8 Genusstrinkern, wozu sich gerne noch 2 - 4 Kampftrinker gesellen können. Es kann aber auch schon mit 3 Trinkfreunden losgehen.

Hauptsache, es wird entspannt und lustig. Bis zum Ende (was für jeden anders aussehen mag).

Das Zubehör, das Du zum Spielen brauchst, ist mit Spielkarten, Trinkbechern und dem "Kings Cup" in der Mitte zwar recht überschaubar, aber Du kannst Dir auch alles als Komplett-Set für unter 10 Euro bei Amazon* bestellen, wenn Du magst.

Hier ein überzeugender Videoclip, wie man das Ring of Fire Trinkspiel spielt.

Fazit

Also, wir fassen rasch zusammen, falls Du Deinen Kumpels das Spiel ultrakurz erklären möchtest, um nicht alleine saufen zu müssen:

  • Das Ring of Fire Trinkspiel (auch bekannt als Königsbecher, Donut oder Kreis des Todes) ist ein Trinkspiel, bei dem Spielkarten verwendet werden. Der Spieler muss basierend auf gezogenen Karten trinken und Getränke ausgeben. Jede Karte hat eine Regel, die vor Spielbeginn festgelegt wird.
  • Bei alkoholischen Getränken geht's um Genuss, Konsum oder Druckbetankung (wie bei der Formel 1), je nach Präferenz der einzelnen Spieler.
  • Unabhängig davon können Spätfolgen wie Hangover (auf Deutsch KATER) auftreten. Diese werden auf dieser Webseite ebenfalls ausführlich therapiert.

Na, dann also erstmal Prost, zum Wohlsein und "oans, zwoa, g'suffa"! 🙂

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